Fersensporn
MEDI-TAPING® – ursächliche Therapie beim Fersenschmerz (Fersensporn) mit effektivstem Erfolg?
Anhand dieser Erkrankung möchte ich eine völlig neue erfolgreiche Therapieform vorstellen, die diese einfache Therapie erklärt. Es muss behauptet werden, dass die meisten Schmerzen muskulär bedingt sind. Die Ursache der muskulären Erkrankungen liegt hauptsächlich in der Fehlstatik des menschlichen Körpers begründet. Durch Lösen von Blockaden und durch anschließende Versorgung der Muskulatur mit einem elastischen Tape, wird die Muskulatur schmerzfrei therapiert. Diese Methode wird MEDI -TAPING® genannt.
Die wirklich Ursache für den Fersenschmerz
Bisher wurde der Fersensporn meist rein örtlich behandelt, ohne den wahren Grund dieser Erkrankung zu kennen. Es ist unumstritten, dass der Grund des Fersenschmerzes eine Überlastung der Plantarsehne ist. Diese Überlastung resultiert aber aus einer statischen Fehlstellung meist des Iliosakralgelenkes (ISG), welches verschoben ist und eine funktionelle Beinlängendifferenz anzeigt. Bei der Überprüfung der Beinlängen zeigt sich, dass das Bein, welches länger erscheint, meist auch das Bein ist, welches schmerzt. Die Wadenmuskulatur ist stark angespannt und gibt diese Spannung über das Fe rsenbein an die Plantarsehne weiter. Wer dies nicht glaubt, braucht nur einmal einen Schuh aus zu ziehen. Man merkt sofort, wie sich die Wadenmuskulatur in dem Bein, welches noch den Schuh an hat, deutlich anspannt. Durch die starken Zugverhältnisse kommt es zu Einrissen am Fersenbein und somit zu Entzündungen und Schmerzen und letztlich zur Ausbildung eines Knochenspornes. Es kann aber auch zu Schmerzen im Achillessehnenansatzes kommen, was dann für die Schmerzen in dieser Regio n verantwortlich ist. Ich habe mehrer e Patienten gesehen, bei denen die gesamte Ferse bis in die Knochenstruktur ent zündet gewesen war, was man mit Hilfe eines MRT gut verifizieren konnte.
Fehlstatik kann nur der Geübte sehen
Bei 112 Patienten wurde zu 99% eine Iliosakralblockierung festgestellt. Sie hatte alle unterschiedlichen Beinlängen, die aber alle keine echten Beinlängenunterschiede waren. Es waren alle funktionelle Blockaden, die ohne Mühe in eine gleichseitige Beinlänge überführt werden konnten. Es wurde häufig von Patienten angeben, dass sie schon seit Jahren zwei verschieden lange Beine hätten und das dies entweder mit Absatzerhöhungen oder mit regelmäßigem Kürzen von einem Hosenbein ausgeglichen wurde. Ich halte es aus heutiger Sicht für einen Kunstfehler, Menschen mit funktionellen Blockaden einen Schuhausgleich zu verordnen, da dadurch die Fehlstatik erst recht noch weiter unterstützt wird. Man muss davon ausgehen, dass nur ausgesprochen selten eine echte, anatomische Beinlängendifferenz vorliegt.
Durch Fehlstatik kommt es zum Muskelschmerz
Da ich grundsätzlich bei jedem Schmerzpatienten, den ich behandele die Statik untersuche, ist mir aufgefallen, dass so gut wie jeder Schmerzpatient eine Blockade oder Fehlstellung aufweist. Durch diese Tatsache ist die Muskulatur dauerhaft angespannt und wird sich somit irgendwann mit Schmerzen melden. Es gibt neuerdings eine Möglichkeit, mit einer einfachen und sehr effektiven Therapie Muskulatur positiv zu beeinflussen. Durch diese Therapieform versteht man sowohl, dass der Fersensporn eine statische und muskuläre Ursache hat, als auch, dass man mit der MEDI-TAPING® Methode diese Krankheit erfolgreich und ursächlich behandeln kann.
Was erreiche ich mit der MEDI -TAPING-Therapie
Ist die Statik des Patienten wieder ausgeglichen, muss man die überlastete Muskulatur behandeln. Dies erreichen wir mit einer völlig neuen Therapieform, dem MEDI-TAPING®. Beim MEDI-TAPING® handelt es sich um ein farbiges, elastisches , wasserfestes Tape, welches auf die Haut aufgetragen wird. Durch das Aufbringen auf die Haut, werden verschiedene Reize ausgelöst . Durch die Irritation über die Haut wird die darunter liegende Muskulatur in Bezug auf die Schmerzwahrnehmung, Muskelentspannung und Muskeldurchblutung positiv beeinflusst. Das hat zur Folge, dass der Patient in wenigen Sekunden nach dem Aufbringen des Tapes bemerkt, dass er schmerzfrei oder zumindest schmerzgelindert ist. Der Muskel entspannt sich und ein Wärmegefühl sich in diesem Bereich einstellt. Ganz am Anfang meiner Tapetherapie habe ich nur lokal den Schmerz am Fuß behandelt. Doch der Erfolg war nicht immer garantiert. Erst als ich eine Patientin behandelt habe, die gleichzeitig Wadenschmerzen hatte, berichtete diese, dass sie sofort keine Beschwerden mehr hatte. Bei näherer Betrachtung verstan d ich die Kausalität dieser Fersenschmerzen. Durch die Schieflage des Beckens und die damit verbundene Beinlängendifferenz hat man eine unterschiedliche muskuläre Wadenbelastung, diese Belastung wird auf die Plantarsehne weitergegeben. Es kommt zu Einrissen und Entzündungen und schließlich zur Ausbildung eines Knochensporns. Nachdem der Patient von seinen Blockaden befreit wurde, die Statik wieder ausgeglichen ist, wird mit dem MEDI- TAPING® meistens gleich bei der ersten Behandlung der stechende Schmerz beseitigt, da gleichzeitig die Wadenmuskulatur durch das Tape entspannt. Der Patient kann jetzt wieder mit der Ferse abrollen und eine normale Belastung durchführen. Durch jeden Schritt erhält der Patient eine vermehrte lymphatische Massage, und die Entzündung wird abgebaut. Bisher sind von mir über 86 Patienten erfolgreich mit dieser Methode therapiert worden. Bisher konnte ich nur einer Patientin mit dieser Therapie nicht helfen. Dies beweist zugleich aber auch die Richtigkeit meiner These. Diese Patienti n hatte über 18 Monate beidseits Fersenschmerzen. Sie ging zwar mehrmals schmerzfrei aus meiner Praxis und war es auch noch den ganzen Tag über, aber sie war nicht in der Lage ein normales Gangbild wieder zu entwickeln. Sie trat trotz schmerzfreier Ferse mit der gesamten Fußsohle auf und konnte nicht über die Ferse abrollen. Mit jedem Schritt wurden die Waden angespannt, die wiederum die Verspannung an die Ferse weitergaben. Es konnte keine Besserung über eine längere Zeit entstehen, da die falsche Belastung nicht behoben wurde. Die Behandlungsdauer liegt bei Fersenschmerzen zwischen 2 bis 15 Behandlungen. Unter den Patienten wa r auch ein 27 jähriger Polizist, der kurz vor der Operation stand. Er hatte eine Schuherhöhung von 2cm über Jahre getragen und lit t seit 9 Monaten an fürchterlichen Fersenschmerzen, die ihn zum Schluss nicht mehr arbeiten ließen. Im MRT sah man eine massivste Entzündung bis in den Fersenbeinknochen mit Achillessehnenbeteiligung . Hier war der Einsatz von NSAR und Antibiotika in der ersten Zeit zusätzlich unerlässlich. Hier waren 15 Behandlungen nötig, um zum endgültigen Erfolg zu kommen. Bei der abgebildeten Patientin handelt es sich um eine deutlich übergewichtige Frau (130 kg), die seit drei Jahre n unter einem Fersensporn litt und schon, bis auf eine geplante Operation, alles probiert hatte. Bei der Untersuchung fiel auf, dass sie eine deutliche ISG- Blockade (Iliosakral) und auch ausstrahlende Schmerzen in die rechte Hüfte zu beklagen hatte. Wie in der Abbildung zu sehen ist, wurde der ISG Bereich und die Glutealmuskulatur behandelt. Außerdem erhielt sie ein Wadentape. Schon nach einer Woche gab die Patientin an, nur wenig Schmerzen im Fuß zu verspüren. Das Tape hält in diesem Bereich nicht länger als eine Woche, dann wird ein neues Tape angelegt. Nach vier Behandlungen war sie sowohl schmerzfrei in der Hüfte, als auch im Fuß. Aus Dankbarkeit erhielt ich die Genehmigung , die Bilder in meinem Artikel zu veröffentlichen.
Die meisten Schmerzen sind muskulär bedingt
Aber nicht nur der Fersenschmerz hat eine statische Ursache. Ich konnte beobachten, dass Bandscheibenvorfälle, Hüftschmerzen, Nackenschmerzen, Knieschmerzen, Vorfußschmerzen und Schulterschmerzen, vor allem wenn sie chronisch waren, meistens eine statische Ursache hatten. Zur Zeit läuft eine Studie an der Orthopädischen Klinik der Uni Lübeck in der bewiesen wird, dass häufig eine operative Versorgung an chronischen schmerzhaften Schultern entfallen kann.
MEDI-TAPING® eine zuverlässige, sofortige und sichere Methode in der Differentialdiagnose
Diese Methode kann vor allem als Differentialdiagnostikum bei Schmerzzuständen eingesetzt werden. Habe ich bei der ersten Behandlung mit der MEDI-TAPING® Methode Erfolg, so handelt es sich mit aller Wahrscheinlichkeit um ein muskuläre s Problem, was nach heutigen Erkenntnissen viel häufiger vorliegt als bisher angenommen. Wir würden viele unnötige und kostspielige Untersuchungen einsparen können und die Patienten schnell von ihren quälenden Schmerzen befreien können. Erwähnen möchte ich noch, dass diese Therapie so gut wie keine Kontraindikationen und keine Nebenwirkungen kennt. Sehr selten kann es mal zu einer Allergie auf den 100% Acryl- Kleber kommen. Wer mehr über diese Therapie erfahren möchte, kann im Internet unter www.schmerzundtape.de nachsehen oder das Buch „MEDI-TAPING® –schmerzfrei im Handumdrehen“ erschienen im Haug Verlag bestellen, das aber nur als Information für Patienten geschrieben worden ist, weil über dieses Thema bisher noch nie etwas erschienen ist . Dr. med. Dieter Sielmann, Kurparkallee 2, 23843 Bad Oldesloe, Tel. 04531 -82544, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können.





















