| Was ein Schmerzpatient wissen sollte |
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Was ein Schmerzpatient wissen sollteEine Stellungnahme von Dr. Dieter Sielmann Mir ist es absolut wichtig, dass der Schmerzpatient eines unbedingt verstehen sollte. Schmerzen sind hauptsächlich durch muskuläre Fehlbelastungen bedingt.
Diese Ansicht ist so revolutionär, weil es uns bisher nicht klar war. Durch unsere bildgebenden Verfahren hatte man ganz andere Ansichten, die aber absolut nicht stimmen. Bei einer Anwendungsbeobachtung in unserer Praxis an 208 Schmerzpatienten im Alter von fünf bis sechsundachtzig, haben wir erstaunlicher Weise bei 99% der Patienten eine statische Fehlbelastung feststellen müssen. Dies kann man an den unterschiedlichen Beinlängen der Patienten leicht feststellen. Ein Drittel der Patienten wurde nur gerichtet und gab dann an, keine Schmerzen mehr zu haben. Der Rest wurde mit Medi-Taping versorgt. Alle Patienten waren danach deutlich schmerzfrei und wurden nach wenigen Behandlungen ganz schmerfrei, wenn sie es nicht gleich bei der ersten Behandlung waren.. Dies klingt unwahrscheinlich, was uns die KV in Schleswig-Holstein durch den Herrn Kollegen Dr. Gleim, der sich die Studie angesehen hat, bestätigt. Auf Nachfrage, ob der Kollege als Schmerztherapeut auf die Statik bei Schmerzpatienten je geachtet hat, verneinte er die Frage und meinte warum auch.
Die Schulmedizin lehrt falsche Ansichten Diese Tatsache, dass nicht auf die Statik des Menschen geachtet wird, erleben Schmerzpatienten jeden Tag. Der Grund dafür ist offensichtlich. Wir Therapeuten haben es nicht gelernt. Auch heute noch wird in den Universitäten dem Medizinern klar gemacht, eine Beinlängendifferenz soll man, wörtlich „verwerfen“. Aber selbst wenn der Mediziner auf die Beinlängen achtet, macht er es beim Messvorgang meistens falsch. Auch ich habe es so gelernt und bei meinen Kursen frage ich die Kollegen welche Methoden sie anwenden. Dann kommt sehr häufig die Antwort; man stellt den Patient hin, legt die Hände auf die Beckenkämme und gleicht mit schmalen Brettchen das kürzere Bein solange aus, bis es die gleiche Höhe des anderen Beckenkammes erreicht hat. Diese Art der Messung ist absolut falsch. Diese vollkommen falsche Ansicht basiert auf einer weiteren falschen Ansicht der Schulmedizin. Sie vermittelt uns, dass das ISG(Iliosakralgelenk-Kreuzdarmbeingelenk) so gut wie unbeweglich sei. Dies stimmt aber nicht. Es ist hauptsächlich für den Geburtsakt gebaut, in dieser Zeit ist es sehr beweglich. Aber auch sonst kann es sich verdrehen und damit eine funktionelle Beinlängendifferenz von einigen Zentimetern vortäuschen. Äußerlich sieht man nur selten, dass man ein langes und ein kurzes Bein hat. Der Körper gleicht es aus, so sagen die Schulmediziner und damit haben sie diesmal Recht. Aber, so sagen die Schulmediziner, weil der Körper dies ausgleicht, braucht man sich nicht weiter darum kümmern. Hier haben sie wieder völlig Unrecht. Mir ist es auch erst vor sieben Jahren aufgefallen. Es ist genau der Grund warum der Patient nämlich Schmerzen hat. Ich weiß nicht, warum die Schulmedizin in diesem Punkt nicht weitergedacht hat. Tatsache ist, wenn der Mensch unterschiedliche Beinlängen hat, dann belastet er die Muskulatur nicht nur im Stehen, auch im Sitzen wird die Muskulatur dauernd angespannt.
Schmerzen kommen mehr aus dem Muskel und nicht vom Verschleiß Eine angespannte Muskulatur wird nicht ausreichend mit Sauerstoff und sonstigen wichtigen Stoffen versorgt und es muss zwangsläufig zur Bildung von Schmerzhormonen komme, sonst würde die Muskulatur zugrunde gehen. Die Schulmedizin hat mit der Entwicklung der bildgebenden Verfahren einen entscheidenden Fehler gemacht und kommt aus dieser Einbahnstrasse nicht mehr heraus. Die Verfahrenstechniken sind immer besser geworden und wir sehen heute viele Details, die wir früher nie erkannten. Aber eins können alle diese Verfahren nicht. Sie können eine überlastete Muskulatur nicht darstellen. Nicht umsonst sind wir Deutschen Weltmeister im Röntgen und Weltmeister im Operieren. Warum das so ist, liegt hauptsächlich an unserem System. Das Gesundheitssystem ist ein Selbstbedienungsladen. Die Kollegen, falsch informiert und überzeugt von auffälligen Veränderungen der bildgebenden Verfahren haben den Blick für die Muskulatur total verloren. Die Krankenkassen berufen sich auf ihre Vorschriften und sind jeglicher Neuerung nur abwertend eingestellt. Und das, obwohl sie erstmalig ab diesem Jahr in den Konkurs gehen können. Mit einem Hintertürchen, sie fordern ihre Misswirtschaft und die dadurch entstandenen Verluste von den Versicherten an und der Staat unterstützt das Ganze noch.
Ich versuche seit Jahren, meiner Standesvertretung der Kassenärztlichen Vertretung die wahnsinnige Erkenntnis meiner Therapie zu vermitteln. Aber auch da stößt man nur auf taube Ohren. Bei meiner Therapie geht es nicht um Einsparungen von ein paar Millionen. Es gehrt um viele Milliarden Euro. Es geht aber mehr um die Tatsache, dass der Patient optimal sofort schmerzfrei behandelt wird. Wenn man hören muss, dass viel Schmerzpatienten gar nicht mehr zu Arzt gehen, weil ihnen im Grunde doch nicht geholfen wird. Dann liegt es schlicht und einfach daran, weil die Kollegen die wirkliche Diagnose nicht erkennen. Aus den oben genannten Gründen. Dabei ist es doch so einfach.
Gutes lässt sich auch durch Sturheit nicht aufhalten Sicher klingt es unglaubwürdig, wenn man so viel Erfolg hat. Aber das ist auch der Grund, warum man es immer mehr im Sport sieht. Warum man über meine Therapie in vielen Zeitschriften darüber lesen und Beiträge im Fernsehen sehen kann. Einkleine Lichtblick, immer mehr Ärzte lernen diese Therapie und haben wieder Spaß an ihrem Beruf. Nur die Standesorganisatoren scheinen nicht verstehen zu wollen. Die Konsequenz dieser oben genannten Einsichten ist so wahnsinnig, dass man allen Therapeuten dringend verbieten muss bei Schmerztherapeuten zu operieren, zu spritzen oder Tabletten zu verteilen, wenn man nicht vorher auf die Statik geachtet hat.
Machen Sie einen Selbstversuch Lieber Leser, wenn Sie ein Schmerzproblem haben, dann empfehle ich Ihnen folgende Vorgehensweise. Legen Sie sich bitte auf den Rücken und lassen sich auf die Unterschenkel einen Strich auf gleicher Höhe malen. Dann kommen Sie in die sitzende Position und werden erstaunt feststellen, dass sich die Striche verschoben haben. Das ist aber nicht der Beweis, dass der liebe Gott Ihnen unterschiedliche Beinlängen verpasst hat. Das ist nur der Beweis, dass Sie mindestens eine Blockade im ISG haben. Das ist der eigentliche Grund für Ihre Schmerzen. Weil Sie unten schief sind, sind Sie auch oben schief. Deshalb hat man meistens auch noch eine Blockade in der Halswirbelsäule. Sie müssen aber wissen, dass jeder Wirbel zu einer Verblockung kommen kann. Ich empfehle Ihnen, Sie sollten einen Therapeuten aufsuchen, den ich ausgebildet habe. Schreiben Sie oder rufen Sie Schmerz und Tape GmbH in Bad Oldesloe an, man wird Ihnen eine Adresse in Ihrer Nähe vermitteln. Sie dürfen aber schon mal die Hoffnung haben, dass man Ihnen sicher helfen kann. Echte anatomische Beinlängendifferenzen gibt es unter 1%. Es gibt hauptsächlich nur funktionelle Beinlängendifferenzen, auch wenn in orthopädischen Praxen manchmal über 30% aller Patienten mit unterschiedlichen Einlagen und Schuherhöhungen herumlaufen, dann liegt es nur an oben genannten Gründen. Patienten, die gezwungener Massen über Jahre falsch belasten, dürfen sich nicht wundern, dass sich in den Gelenken sehr früh Gelenkverschleiß bemerkbar macht. Warum muss man sich fragen ist das meistens nur einseitig. Ich wiederhole mich gern, weil der Patient schief ist. Doch Verschleiß tut nicht weh, sonst müsste jeder Achtzigjährige vor lauter Verschleiß den ganzen Tag schreien. Genauso ist es mit dem Knorpel, obwohl wir wissen, dass er keine Nerven hat, wird er geglättet und man spitzt irgendwelche Substanzen ins Gelenk, weil dadurch der Knorpel aufgebaut werden soll. Wann wird die Standesorganisation endlich diesen Machenschaften das Handwerk legen. Mir ist vollkommen klar, dass diese Zeilen von vielen Kollegen mit großer Empörung aufgenommen werden. Wenn es auch ketzerisch klingt, man sollte diesen Ungläubigen einen Schmerz wünschen und dann stelle ich mich gern zur Verfügung und therapiere diese Schmerzen weg. Auch ich konnte es vor über acht Jahren nicht glauben, durfte es aber in dieser Zeit immer wieder erleben, dass auch ich wieder schief wurde und die Schmerzen sofort weg waren, nachdem die Statik gerichtet wurde und manchmal auch ein Tape erst absolute Schmerzfreiheit brachte.
Ich kann nur jeden Schmerzpatienten empfehlen, lassen Sie immer Ihre Statik untersuchen, aber auch richtig, bevor Sie irgendetwas anderes machen. Es geht schnell, tut nicht weh, aber Sie haben die große Chance, dass Sie schnell ursächlich behandelt werden. Wenn das Medi-Taping nicht hilft, dann kann man immer noch Tabletten schlucken, Spritzen applizieren oder auch operieren. Nur das wird selten dazu kommen müssen.
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